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JOCHEN HEIN – WIRKLICHKEIT UND WAHRNEHMUNG

JOCHEN HEIN – WIRKLICHKEIT UND WAHRNEHMUNG

Zur Eröffnung der Einzelausstellung von Jochen Hein im Museum Bensheim am Freitag, den 23. August um 19 Uhr werde ich die einführenden Worte sprechen.

Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Einladungstext

Die See kocht, der Sturm peitscht die Wogen, treibt die Gischt vor sich her. Dann kehrt urplötzlich Ruhe ein, nur noch ein leichtes Kräuseln zieht sich über die sonnenbeschienene Wasseroberfläche. Um die Ecke erstreckt sich eine platt-norddeutsche Wiesenlandschaft, daneben blickt eine Frau mit langem graublondem Haar selbstbewusst-herausfordernd in die Runde. Scheinbar breitgefächert ist das Werk des in Hamburg lebenden Malers Jochen Hein. Und kreist doch um den einen zentralen Kern: die Oberfläche.

Dieses Interesse ist seiner Malerei wortwörtlich eingeschrieben. Denn bei näherer Betrachtung brechen die Wirklichkeit der Bilder und unsere Wahrnehmung auseinander. Nichts ist so wie es scheint. Statt realistische Landschaftsmalerei zu sein, zerstäuben die Malereien, mit jedem Schritt den man weiter auf sie zugeht, in reine Farbe. Und nicht nur das: was das Auge bis dahin als Wahrheit erkannte, entpuppt sich als Laboratorium von Prozessen, in welchen die Farbe nass in nass ineinanderläuft und getropft, gespritzt, mit dem Mallappen verwischt, abgetragen, aufgetupft wird. Malen wird in Jochen Heins Bildern zu einem Abenteuer und zu einem einzigartigen Vorgang. Vor allem aber zu einem Prozess, der sich mit der Oberfläche des Bildes auch der Oberfläche der Welt anzunähern versucht. Denn bei Jochen Hein sind nicht nur die stillen Wasser tief. Stattdessen schlummert in jedem seiner Werke das Nachdenken über unsere Wahrnehmung der Welt.

Was sehen wir und was glauben wir zu sehen, weil wir es wissen? Inwieweit lassen sich die durch das wissende Wahrnehmen erzeugten Täuschungen, die sich zwischen uns und die Wirklichkeit schieben, „ent-täuschen“? Und wie erscheint uns die Welt, wenn wir versuchen, sie ganz unvoreingenommen zu betrachten? Die Malerei von Jochen Hein lädt dazu ein, scheinbar Vertrautes noch einmal ganz genau zu betrachten…

Anne Simone Krüger

MS ARTVILLE – THE ART OF PROTEST

MS ARTVILLE – THE ART OF PROTEST

Im Rahmen des diesjährigen ARTVILLE-Festivals wird es hochexplosiv: denn die Organisatoren haben die zentralen Protagonistinnen und Protagonisten der deutschen und internationalen „Artivism-Szene“ versammelt. Ich freue mich, dass ich eingeladen wurde, die Podiumsdiskussion am Samstag, den 20.7. zu moderieren.

Mit dabei sind: ANNE WIZOREK ⦂ PENELOPE KEMEKENIDOU ⦂ ZENTRUM FÜR POLITISCHE SCHÖNHEIT ⦂ PENG! KOLLEKTIV ⦂ VERMIBUS.

Mehr Informationen zum Symposium gibt es hier.

EIGENINITIATIVEN – OPEN STUDIO

EIGENINITIATIVEN – OPEN STUDIO

Im Rahmen des Abendprogramms des BBK POSITION-Forums sind meine artscene.film Geschäftspartnerin Ariane von Bethusy-Huc und ich eingeladen, unser OPEN STUDIO-Projekt vorzustellen.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 28.7. um 19 Uhr in der Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10, statt.

Weitere Informationen zum Event gibt es hier.

 

 

BBK Hamburg – POSITION Forum/Ausstellung 2019

BBK Hamburg – POSITION Forum/Ausstellung 2019

Am Mittwoch, den 24.7. um 19 Uhr, spreche ich die einführenden Worte für die Präsentation der 23 Neumitglieder des BBK Hamburg.

Veranstaltungsort der POSITION. Forum/Ausstellung ist die Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10, 20537 Hamburg.
Ausstellende Künstler*innen

Philip Angermaier. Birgit Bornemann. Jan Dietrich. Anne Dingkuhn. Roland Doil. Satenik Ghulijanyan. Christina von Grote. Svenja Hinrichs. Nina Hotopp. Taru Kallio. Simone Karl. Magda Krawcewicz. Jeanne Lefin. Ingrid Lill. Anne Linke. Xiaomin Liu. Chantal Maquet. Panagiota Monogiou. Antje Oertling-Kappenberg. Christine Rehders. Jana Schumacher. Holger Trepke. Dolores Varela Vilches.

Weitere Informationen gibt es hier.

JOCHEN HEIN – NICHTSCHWIMMER

JOCHEN HEIN – NICHTSCHWIMMER

Am Sonntag den 23.6. habe ich die große Freude, zur Eröffnung der Einzelausstellung „Nichtschwimmer“ des Hamburger Malers Jochen Hein um 11:30 Uhr im Kunstforum Schwimmhalle Schloss Plön, die einführenden Worte zu sprechen.

Es gibt außerdem Grußworte von Kulturministerin Karin Prien und Kreispräsident Stefan Leyk. Der Künstler wird ebenfalls anwesend sein. Die Ausstellung läuft bis zum 04. August 2019.

Weitere Informationen gibt es hier.