Seite wählen
MIT IVY FLINDT IN BERLIN

MIT IVY FLINDT IN BERLIN

Musik und Kunst, Wort und Bild treten im Schaffen von Ivy Flindt in Wechselwirkung. Sängerin Cate hat in Neuseeland Kunststudiert, Gitarrist Micha hat stets seine analoge Kamera mit dabei. Zu ihrem Debut „In Every Move“ haben die beiden ein Kunstbuch produziert, das Malerei, Music und Songlyrics in Beziehung zueinander setzt.

Als „Art Consulting Ivy Flindt“ stehe ich den beiden in Berlin zur Seite, wo sie exklusiv von Musikproduzenten-Legende Sat Bisla eingeladen wurden, im Rahmen der SONGSCON Berlin ein Kpnzert zu spielen.

Das Konzert ist umsonst, die Anmeldung ist verbindlich. Einfach per Mail an mich oder an tyler@anrworldwide.com.

AN EVENING WITH IVY FLINDT am Montag, den 9.12.19
21:00 bis 21:45 Uhr
Check in: 20:30 Uhr
NHOW HOTEL
GALLERY ROOM
STRALAUER ALLEE 3
10245 BERLIN

KATALOGPRÄSENTATION UND UMTRUNK

KATALOGPRÄSENTATION UND UMTRUNK

Im September habe ich gemeinsam mit dem Künstler Arne Lösekann in der Hamburger Altstadt interveniert. Über QR-Codes an den weißen Installationen konnte man sich auf die Spur der geschichte der jeweiligen Orte begeben.

Die von mir verfassten Texte sind nun mit Fotos der Installtionen sowie historischem Bildmaterial auch in Buchform erhältlich.

Am Donnerstag den 19.12. ab 18:30 Uhr gilt unsere herzliche Einladung in die Katharinenkirche all jenen, die gemeinsam mit uns das erfolgreiche Projekt begießen möchten. Und vielleicht sogar ein signiertes Exemplar erwerben wollen.

Donnerstag 19.12.19 ab 18:30 Uhr
Katharinenkirche, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Kunst & Karriere – Vortrag an der Muthesius Kunsthochschule

Kunst & Karriere – Vortrag an der Muthesius Kunsthochschule

Am Mittwoch, 6.11.2019 von 16 Uhr bis 18 Uhr werde ich an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel im Rahmen des Seminars „Kunst & Karriere“ einen Vortrag über meinen beruflichen Werdegang halten. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Ort: Glasraum Muthesius Kunsthochschule; Legienstraße 35, Kiel
Datum: Mittwoch, 06.11.2019
Zeit: 16:00 – 18:00

Weitere Informationen gibt es hier.

Livepainting feat Kammermusik am 15.12.19

Livepainting feat Kammermusik am 15.12.19

Im Rahmen des Beethoven-Jubiläumsjahr werden unter dem Motto „BEETHOVEN bei uns“ zahlreiche Hauskonzerte stattfinden – deutschlandweit. Eines davon vereint Musik und Bildende Kunst: im Künstlerhaus Bergedorf wird Janus Hochgesand zu den Klängen des Nichiteanu Trio ein Kunstwerk aus Farbe entstehen lassen – und lässt sich dabei von den Zuhörern über die Schulter blicken.

Als Auftakt der Veranstaltung werde ich einige einführende Worte zum Werk von Janus Hochgesand sprechen. Los gehts am 15.12 um 18 Uhr, der Eintritt kostet 20 Euro. Weitere Informationen und Tickets gibt es hier.

Jens Rausch – FELDforschung

Jens Rausch – FELDforschung

Am Donnerstag, den 21. November ab 19.30 h eröffnet die Ausstellung FELDFORSCHUNG des Hamburger Künstlers Jens Rausch im Reepschlägerhaus Wedel.

Zur Vernissage am 21. November wird die Kunsthistorikerin Anne Simone Krüger einführende Worte sprechen. Die Ausstellung kann dann ab dem 21. November 2019 bis 7. Januar 2020  jeweils mittwochs bis sonntags von 9.00 – 18.00h besucht werden. Der Eintritt ist frei.

In seiner Malerei erforscht Rausch das Wesen der Dinge: das Material, das experimentelle Spiel und den Versuch, damit die Welt zu begreifen. Ein Forschungsfeld – eine Feldforschung.

Bereits seit vielen Jahren setzt sich Jens Rausch in seiner Kunst mit dem Wald auseinander. Das Thema ist heute aktueller denn je – denken wir an die brennenden Wälder des Amazonas oder Griechenlands, erhalten seine Arbeiten ein eigentümliches neues Gewicht. Dabei sind Werkserien wie die Nachtschatten bereits 2016 entstanden, in denen durch den Einsatz von Feuer oder durch besondere Lichtsituationen einen nächtlichen Wald inszeniert wird. Mit forschendem Spiel und den subjektiven Erfahrungen von Sozialisations-Mustern erzeugt der Künstler in seinen Werke Orte, die den Wald in ganz neuem Licht erscheinen lassen. In einer anderen Werkserie – den alchemistischen Mischwäldern – erweitert Jens Rausch diesen Ansatz: aus Asche oder Ruß, gepaart mit diversen Oxiden, lässt er den Wald wiederauferstehen oder erschafft abstrakte Lichtgebilde, die er Waldabschnitte nennt. Überhaupt scheint es so, als nähme der Künstler die aktuellen Geschehnisse immer wieder durch die außergewöhnliche Materialität seiner Arbeiten vorweg, die sein künstlerischen Konzept von Werden und Vergehen spiegeln. So erinnert seine Werkserie der Experimentierfelder an jene Bilder, die wir zunehmend im Zusammenhang mit Ernteausfällne aufgrund von Hitzewellen erleben. Auch seine jüngste Werkserie BERGEN greift das Thema des Klimawandels auf subtile Art auf ohne dabei moralisch zu werden: Hier lässt Jens Rausch mit Graphit, Kalk und Eisen, also Stioffen, die selbst einst Berg waren, neue Gebirge entstehen – um sie prozesshaft durch Auf- und Abschichtungen erodieren zu lassen, aufzuwölben, oder aufzufalten. Bei seinen Schmelzwasserarbeiten wiederum verwendet er alte Postkartenmotive als Vorlage und bringt die Motive mit Graphit und Schmelzwasser erneut auf die Leinwand. Entschwundene Geschichte und Schmelzwasser sind hier im doppelten Sinne vergangen und gegenwärtig zugleich. Die Titel greifen die einst unbeschwert versendeten Grüße auf.  „Wir genießen den letzten Schnee. Viele liebe Grüße!“ klingt heute seltsam ironisch.

Dabei zeigt der Künstler keine düsteren Aussichten. Sein Ansinnen ist kein ökopolotisches sondern ein künstlerisch forschendes: es geht Jens Rausch darum die Welt durch das Material zu be-greifen und sich selbst wie auch dem Betrachter neue Blickwinkel aufzuzeigen, die unter der Oberfläche der Erscheinungen verborgen liegen.
Jens Rausch wurde 1976 in Fulda/Hessen geboren und lebt heute in Hamburg. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. 2015 wurde er für den Wesselinger Kunstpreis nominiert. Er nahm an „Artist in residence“ Programmen in Island, Georgien und in der Schweiz teil.

Vernissage: 21.11.2019 um 19:30 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: 21.11. 2019 – 5.1.2020
Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags von 9.00 – 18.00h
Ort: Reepschlägerhaus, Schauenburgerstraße 4, 22880 Wedel



Weitere Informationen unter: www.reepschlaegerhaus.de
sowie unter der Webseite des Künstlers: www.jensrausch.de



ARTIST TALK MIT PEER KRIESEL

ARTIST TALK MIT PEER KRIESEL

upstairs project

Horst Janssen & Peer Kriesel

Ein Raum, zwei Galerien und ein dynamischer Dialog zwischen klassischen Werken und junger Kunst – das upstairs project lädt Kunstinteressierte in der Galleria Passage im Herzen Hamburgs an einen ungewöhnlichen Ort ein. In der Architektur aus schwarz-weißem Marmor wird es für ein Jahr „upstairs“ im ersten Stock kunstvoll und exzentrisch, meisterhaft und provokant, erotisch und urban. Von Zeichnungen und Malereien bis hin zu Graffiti bietet das upstairs project die Möglichkeit, Traditionelles kennenzulernen und junge aufstrebende Künstler und Künstlerinnen zu entdecken.

Im Rahmen der Finissage findet am 5. Oktober um 16 Uhr in den Räumen in der Galleria Passage (Große Bleichen 21, 20354 Hamburg) ein Künstlergespräch mit Peer Kriesel, Sabrina Lemcke und Anne Simone Krüger statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

BUCH RELEASE SYLVIE RINGER

BUCH RELEASE SYLVIE RINGER

Sylvie Ringer
CRAB, ROCK, STICK, LOSS

Buch Release
28.09.2019, 18 – 21 Uhr in der Galerie Feinkunst Krüger, Kohlhöfen 8, 20355 Hamburg

mit installativer Kooperation von
Sylvie Ringer & Simon Hehemann

19 Uhr Einführung und Gespräch mit Sylvie Ringer und Anne Simone Krüger

Zwischen Alltag und Traum, Geformtem und Formlosem, zwischen Erinnerung und Vorstellungskraft bewegt sich Sylvie Ringer in ihren Zeichnungen. Ausgangspunkt für ihr Buch Crab, Rock, Stick, Loss war ein mehrjähriger Aufenthalt auf Malcolm Island, einer nördlich von Vancouver Island gelegenen Insel. Direkt und im unmittelbaren Umgang mit der Natur entstanden ihre Zeichnungen auf Papier und Leinwand. In ihren eindrücklichen Bildwelten werden Elemente aus Geschichte und Legenden, historische und mythologische Stätten ebenso wie die Landschaft zu Metaphern und Symbolen.
„Die Bewusstseinsschichten, die die Wahrnehmung bestimmen, finden in den Installationen eine Form, die die Künstlerin aus den einzelnen Zeichnungen zusammenfügt. Die Metaphern und Symbole ihrer Kunst verbinden sich hier zu einem großen Ganzen.“ ( Anne Simone Krüger )

Die Publikation erscheint bei Kerber Edition Young Art anlässlich eines DAAD-Auslandsstipendiums 2015 und daraufhin folgenden Aufenthalten auf Malcolm Island BC, Kanada, 2016-2018.

Mit Textbeiträgen von Belinda Grace Gardner und Anne Simone Krüger.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG MELANIE SIEGEL

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG MELANIE SIEGEL

Stadtmaler Stipendium 2019 Bremervörde
Melanie Siegel – Anderswo

Die Arbeiten, die während des Stadtmaler Stipendiums in Bremervörde entstanden sind, werden am letzten Septemberwochenende im Alten Rathaus ausgestellt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Anne Simone Krüger.

Eröffnung: Freitag, 27.09.2019 | 19.30 Uhr
Einführung von Anne Simone Krüger, Kunsthistorikerin

geöffnet Samstag, 28.09.2019 von 10–18 Uhr
und Sonntag, 29.09.2019 von 12–18 Uhr

Altes Rathaus | Neue Straße 33 | 27432 Bremervörde

NEUERSCHEINUNG – FRANZ ERHARD WALTHER

NEUERSCHEINUNG – FRANZ ERHARD WALTHER

Franz Erhard Walther
Leere Flächen – Empty Surfaces
1961-1962

Herausgegeben von Anne Simone Krüger

22,5 × 22,5 cm, 96 Seiten, 49 Farb- und 1 S/W-Abbildungen, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7319-0826-5

Wann ist ein Bild ein Bild? Bereits Ende der 50er Jahre stellt Franz Erhard Walther, der 2017 mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig geehrt wurde, die Idee davon, was ein Bild sein kann, vom Kopf auf die Füße – mit einem Hauch von Nichts, oder vielmehr einer ganzen Werkgruppe, den Leeren Flächen, wobei diese Flächen sich als ganz und gar nicht leer erweisen. Im Gegenteil: Sie weisen minimale Spuren auf, die wiederum voller Potenzial für Projektionen des Betrachters als Schöpfer innerer Bilder stecken. So steht Franz Erhard Walthers Ausspruch „Die Bilder sind im Kopf“ programmatisch für diese Leeren Flächen – Bild ist hier nicht mehr nur materielle Substanz. Stattdessen fordert das Werk einen aktiven Betrachter, der ihm seine Einbildungskraft hinzufügt. So wird der Betrachter zu einer wesentlichen Komponente des Werkes, die Bilder vervollständigen sich erst in seinem Kopf.

Es ist ein für die Kunstgeschichte äußerst glücklicher Zufall, dass die in diesem Katalog erstmalig reproduzierten Arbeiten, die als verschollen galten, nun nach mehreren Jahrzehnten wiedergefunden wurden. In ihrer Entstehungszeit unverstanden und abgelehnt, leiten diese frühen Arbeiten einen Paradigmenwechsel ein, der zu einem späteren Zeitpunkt in dem berühmten 1. Werksatz münden wird, mit welchem Franz Erhard Walther 1969 durch eine Ausstellung im Museum of Modern Art in New York international bekannt wird.

Zur Homepage des Imhof Verlages geht es hier.

AUSSTELLUNGSPROJEKT IM ÖFFENTLICHEN RAUM

AUSSTELLUNGSPROJEKT IM ÖFFENTLICHEN RAUM

[besetzen]
>>>> leerstellen als lehrstellen

Ist eine temporäre Installation des Künstlers Arne Lösekann an 10 Positionen in der Hamburger Innenstadt, die von Texten der Kunsthistorikerin Anne Simone Krüger begleitet wird, in denen Vergessenem, Kuriosem und Wissenswertem rund um die Hanseatische Historie nachgespürt wird und Gebäude und Straßen mit Geschichten gefüllt werden.

Das Projekt :::
„die aktivierung eines viertels entsteht aus seinen bewohnern heraus und durch ihren aktiven umgang mit den vorhandenen strukturen. dies färbt auf die passanten ab, die jedoch den raum nicht nur als transit verstehen dürfen, sondern bereit sein müssen ihn zu entdecken, zu verweilen und im besten fall von ihm zu berichten … anwohner die geschichten über ihr umfeld erzählen können regen freunde, bekannte und kunden dazu an, mit offenen augen durch das quartier zu gehen … diese berichten wiederum freunden davon, die gezielt oder beim nächsten zufälligen passieren aufmerksam werden auf die vorhanden leerstellen … so aktiviert sich eine vorhandene struktur und reichert sich mit der zeit immer weiter an durch neue geschichten, entdeckungen oder dazukommende objekte.“
Arne Lösekann

An 10 Orten, die jeweils in Sichtweite zueinander stehen, bilden installative Interventionen aus geweissten Objekten eine leuchtende Perlenkette der Geschichten: Ein Portal der Zeit vor dem Großen Brand, eine Bodenplatte von Franz Erhard Walther, ein Pudel auf dem Dachfirst oder eine historische Anlegestelle für Schuten…

Auf die Spur kommen kann man diesen Geschichten mithilfe von QR-Codes. Diese sind an jeder Position angebracht und können mit dem Smartphone eingescannt werden. Sie leiten zu Texten weiter, in denen sich ungeahnte Fakten und Hintergrundwissen finden, die auf der Recherche in Archiven und auf Gesprächen mit Anwohnern und Zeitzeugen basieren. Historische Fotos, Skizzen und Entwürfe bebildern die Geschichten und bieten einen Blick zurück in der Zeit…

Laufzeit ::: 06.-24. September 2019 – die Installation ist rund um die Uhr frei zugänglich

Die Installation ist Teil des Projektes „Altstadt_neudenken“
http://altstadtneudenken.de
und offizieller Part des Tag des offenen Denkmals
https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/
und auch bei der Nacht der Kirchen zu entdecken
https://ndkh.de/

Beteiligte:
Arne Lösekann http://www.arneloesekann.de
Text und Recherche Anne Simone Krüger https://annesimonekrueger.de